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5 Tipps für den Besatz

Ich glaube auf diesen Teil freuen sich alle am meisten. Und es sind ja auch wirklich niedliche kleine Lebewesen, die da in das Aquarium ziehen. Und auch wenn man am liebsten gleich von allen einen mitnehmen will – die Auswahl der Fische soll gut überlegt sein.

1. BEVOR du Fische kaufst solltest du UNBEDINGT deine Wasserwerte testen. Entweder machst du das selbst mit einem Teststreifen (Aquarienzubehör – im Laden erhältlich) oder, und das ist die bessere Variante, du entnimmst etwas Wasser aus deinem Becken und lässt es von deinem Händler testen. Frag am besten vorher, ob er so etwas anbietet. Damit das ganze nicht ein ewiges zum Händler rennen, Wasser testen lassen und wieder kein „ok“ kriegen wird, hier ein paar Hinweise, die dir das ersparen können.
- Hab GEDULD – mal wieder ?. Nachdem du das Becken in Betrieb genommen hast braucht es eine gewisse Einlaufzeit in der sich wichtige Bakterien aufbauen können, die wiederum die anfallenden organischen Abfallstoffe abbauen, damit die Pflanzen mit der Photosynthese beginnen können, damit eben ein intaktes biologisches Gleichgewicht entstehen kann. Und das kann dauern.
- Es dauert mindestens eine Woche, wenn du es richtig machen willst, und auch danach sind die Wasserwerte nicht zwingend stabil. Für Fische gibt es oft noch zu viele Schwankungen. Warte also ab, bis sich die Wasserwerte auf einem ordentlichen Level (die richtigen Werte findest du z.B. in den kleinen Broschüren, die in den Fachgeschäften ausliegen) eingependelt haben. Du solltest allerdings trotzdem zwischendurch das Wasser immer mal wieder testen und eventuell mit Mineralstoffen, etc. anreichern – wenn nötig.

2. Wenn du dann (endlich) stabile Wasserwerte hast, dann kann es losgehen. Bevor du dir Fische kaufst, solltest du dich jedoch mit einem Lexikon hinsetzen und dich über deine Favoriten informieren. Du musst vorausplanen, welche Fische du am Ende so grob haben willst. Nicht alle Fische verstehen sich. Da gibt es Fische mit langen Flossen und welche, die diese Flossen gerne anderen Fischen ausrupfen, Fische, die eher hektische Bewegungen machen und Fische, die es lieber ruhig haben. Und schließlich gibt es wie bei den Pflanzen auch leichter und schwieriger zu pflegende Fische. In dieser Vorrecherche solltest du am besten alle Varianten und Möglichkeiten der Zusammensetzung in der Theorie durchgehen. Erspare deinen zukünftigen Fischen den Versuch am lebenden Objekt.

3. Kaufe nicht alle Fische auf einmal. Suche dir am Anfang am besten wirklich nur ein paar wenige Fische aus, damit du dein System zuhause nicht völlig überforderst. Denn Fische machen Dreck. Und der muss von dem System abgebaut werden können. Und so siehst du auch schon mal, wie gut oder schlecht dein System wirklich schon ist – teste weiterhin die Wasserwerte.

4. Lies dir entweder in einem Lexikon durch, wie viel Platz die Fische, die du gerne haben möchtest, brauchen und halte dich an diese Vorgaben. Die Fische können beim Kauf noch so klein sein – eh’ du dich versiehst sind sie zu groß für dein Becken. Mit 112-160 Litern bist du aber ganz gut dabei und die meisten Fische werden sich bei dir wohl fühlen.
Du wirst von einigen Händlern vielleicht hören, dass die Fische sich der Beckengröße anpassen. Hierbei wäre ich sehr vorsichtig, denn häufig ist diese sogenannte „Anpassung“ in Wirklichkeit eine Verkümmerung. Und das ist Tierquälerei.

5. Bei allen Fischen oder anderen Aquariumbewohnern, die du dir anschaffst solltest du auch darauf achten, was sie fressen. Barsche und auch Garnelen oder Krabben vergreifen sich beispielsweise gern mal an deinen Pflanzen (wenn diese nicht etwa speziell für Barsche ausgelegt sind). Frag’ also vorher, ob deine Pflanzen das neue Tier überleben werden.