Home|Einrichtung|Fischbesatz|Becken|Links|Impressum  
 

5 Tipps für die Anschaffung von Becken/Technik


Bevor du dir überhaupt ein Aquarium zulegst solltest du dich möglichst genau darüber informieren, was auf dich zukommt. Das ist manchmal leichter gesagt als getan. Es gibt hierbei 4 Möglichkeiten:

- Du kaufst dir einen Aquarium-Ratgeber für Anfänger, allerdings sind häufig auch in den normalen Fachbüchern ein paar einleitende Sätze enthalten, die dich ins Bild rücken können.

- Du gehst in ein Zoofachgeschäft und lässt dich dort beraten. Problem hierbei: Es gibt gute und schlechte Fachgeschäfte. Gute werden dich ordentlich beraten, weil ihnen das Wohl der Tiere genug am Herzen liegt, dass sie auch sicher sein wollen, dass du es wirklich ernst meinst. In diesem Fall ist es klasse, wenn du Fragen stellen kannst und die Verkäufer vielleicht auch von ihren eigenen Erfahrungen erzählen. Du kannst aber auch an ein schlechtes Geschäft, bzw. an einen übereifrigen Verkäufer geraten. Wenn du aber darauf ein bisschen achtest, was dein gegenüber für einen Eindruck macht, kannst du das schon einschätzen. Und dann suchst du dir halt den richtigen Verkäufer.

- Du sprichst mit einem Bekannten, der bereits ein Aquarium hat. Das ist meiner Meinung nach die beste Variante, die jedoch leider nicht immer möglich ist.

- Die vierte Möglichkeit sind verschiedene Foren im Internet, in denen du dich mit vielen netten Gleichgesinnten unterhalten kannst. Das gute hierbei: Du bekommst oft mehrere verschiedene Antworten und viele Tipps und wirst außerdem gleich lernen, dass es in der Aquaristik immer mehrere Möglichkeiten gibt.

1. Wenn du dich entschieden hast, dir ein Aquarium anzuschaffen, erst einmal: Herzlichen Glückwunsch! Du wirst bestimmt viel Spaß damit haben. Nun kann’s ja losgehen... Ich weiß, wenn man sich erst mal entschieden hat soll das Becken am besten schon am selben Tag mit Fischen und Pflanzen im Zimmer stehen. ;-) Ich kenne das. Doch ich rate dir: Sei nicht so dumm. Mach’ das nicht. Das ist es was ich mit den schlechten Erfahrungen am Anfang meinte... Also hab Geduld
– eine der wichtigsten Eigenschaften eines Aquarianers, das habe ich jetzt gelernt. Und ich verspreche dir: Es wird sich doppelt und dreifach auszahlen.

2. Das Becken. Du wirst wahrscheinlich noch öfter hören: Ein größeres Becken ist in der Pflege letztendlich einfacher. Nimm diese Warnung ernst. Wenn es irgendwie möglich ist: Kaufe dir ein größeres Becken. 56L zum Beispiel sind „peanuts“. Und wenn du wirklich Lust hast, ein Aquarium zu pflegen, sollte das dir auch den Platz im Zimmer Wert sein, den beispielsweise ein 112-160 L- Becken einnimmt. Ich weiß, das klingt auf Anhieb groß. Guck’ sie dir aber im Zoogeschäft an – das geht eigentlich. Und ein Becken dieser Größe ist einfach wirklich pflegeleichter und macht auch mehr Spaß. In keinem Fall sollten die Kosten der Grund sein, ein kleineres Aquarium zu nehmen, weil im Endeffekt die Einrichtung des Beckens das Teure ist und nicht das Becken an sich. Und dann wir es teurer, wenn du erst das kleine nimmst und einrichtest und dir dann irgendwann ein größeres zulegst.

3. Bezüglich des Beckens ist es außerdem noch wichtig, dass du dir klarmachst, dass so ein Aquarium in gefülltem Zustand extrem schwer ist – du brauchst einen geeigneten Schrank, der dieses Gewicht trägt. Hier gibt es neben dem oft sehr teuren Aquariumschrank auch verschiedene Alternativen Marke Eigenbau, die oft billiger ausfallen.

4. Die Technik. Einem Anfänger würde ich immer empfehlen, ein Komplettset zu nehmen. Diese Sets gibt es von verschiedenen Marken und sie sind alle sehr ähnlich. Man bekommt das Becken, die Abdeckung, die Beleuchtung, eine Pumpe und einen Heizstab. Diese Komponenten sollten auf jeden Fall dabei sein. Denn das Gute daran ist, dass die Geräte auf die Größe des Beckens (also das Wasservolumen des Aquariums) und die Verarbeitung (z.B. Löcher) abgestimmt sind und so keine Fehlkäufe oder größere Desaster passieren können. In vielen Fällen sind auch solche Dinge wie Kescher, Wasseraufbereitungsmittel und Futterproben dabei. Das meiste dieser zusätzlichen Produkte braucht man tatsächlich, jedoch nicht unbedingt in dieser Ausführung und von dieser Firma. Ist also nicht unbedingt nötig.

5. Wo kaufen? Wo man kauft kann in der Tat einen sehr großen Unterschied in den Anschaffungskosten machen, denn da läppert sich doch so einiges zusammen. Es gibt 2 Möglichkeiten.
- Du sammelst dir die einzelnen Teile, die du brauchst im Internet oder in verschiedenen Läden zusammen. Das geht gerade wenn man sich ein Komplettset kauft sehr gut und ist of sehr viel günstiger.
- Du kaufst alles bei einem Händler in deiner Nähe, der dir gefällt und der dich gut beraten kann (du wirst ihn in Zukunft öfter sehen). Das ist manchmal teurer, allerdings wird er dich, wenn du deine gesamte Anlage bei ihm kaufst, immer wieder gern beraten und sich zuständig fühlen, wenn etwas schief läuft. Und wenn mal was schief läuft ist das sehr angenehm.